Funktionsweise

GenuSport - Der App-basierte Knietrainer für das postoperative Training nach einer Knieoperation

So funktioniert der GenuSport Knietrainer nach Knieverletzungen und Knieoperationen

Wer nach einer Knieoperation schnell wieder fit werden möchte, der sollte bereit sein, selbstständig dafür zu trainieren. Eine neuartige und wissenschaftlich belegte Hilfestellung dafür, die auch noch Spaß macht, ist das App-basierte Knietraining mit dem GenuSport Knietrainer. Die Wirksamkeit des GenuSport Knietrainers ist in verschiedenen Studien bereits belegt worden. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die  Funktionsweise.

Was ist der GenuSport Knietrainer?

Der GenuSport Knietrainer ist ein App-basiertes Trainingsgerät welches speziell dafür konzipiert wurde, nach einer Knieverletzung oder einer Knieoperation zeit- und ortsunabhängig zusätzlich zur Physiotherapie zu trainieren.

Mit dem GenuSport Knietrainer wird selbstständiges Training gefördert, um möglichst schnelles erlangen der Mobilität zu fördern. Durch die ansprechende App wird der Ehrgeiz geweckt und Gelenk und Muskeln werden spielerisch trainiert. Dabei kann sowohl auf einer Liege, in einem Bett oder einfach auf dem Boden trainiert werden.

Das Training: spielerisch gegen den Schmerz

Der innovative Trainingsplan ermöglicht eine abwechslungsreiche und spielerische Art des Knietrainings. In einem interaktiven Computerspiel wird das betroffene Knie postoperativ individuell gestärkt und der Patient durch Speicherung eines High-Scores zum weitertrainieren animiert.

Ziel des Spiels ist es, ein animiertes Flugzeug in einer App mit Hilfe der Streckkraft des verletzten oder operierten Knies auf einer bestimmten Flugkurve zu steuern.

GenuSport - App-basierter Knietrainer nach Knieoperation

Maximalkraft ermitteln im “Hau den Lukas”-Modus

Bevor es richtig losgehen kann wird die Maximalkraft der an der aktiven Kniegelenksstreckung beteiligten Muskeln ermittelt. Dazu muss das Kniegelenk mittig auf dem GenuSport Knietrainer platziert und die Kniekehle in Richtung Trainingsgerät gedrückt werden. Die Ferse muss am Boden gehalten werden, was einer Kokontraktion der beugeseitigen Muskulatur entspricht. In der App ist dabei das Kirmes-Spiel “Hau den Lukas” zu sehen und der Patient sieht die steigende Punktzahl.

Die Maximalkraft dient als Grundlage der später zu erzielenden Flughöhe einer individuellen Soll-Kurve. Wenn also ein Patient eine Maximalkraft von beispielsweise 50 erreicht, dann ist das auch der höchste Punkt, den sein Flugzeug erreichen kann. Erreicht ein Patient im Laufe der Therapie eine höhere Maximalkraft, so steigt auch die Anforderung an die zu erreichende Flughöhe entsprechend. Das sorgt dafür, dass auch ein frisch operierter Patient mit geringer Maximalkraft vom ersten Training an Erfolgserlebnisse feiern kann.

GenuSport Knietrainer: App-Ansicht Hau den Lukas

Maximalkraft für den GenuSport Knietrainer festlegen

Soll-Kurve treffen beim “Doppeldeckerflug”

Durch Druck mit der Kniekehle auf den GenuSport Knietrainer wird ein Doppeldecker gesteuert. Je kräftiger der Spieler drückt, desto höher fliegt der Doppeldecker. Die Aufgabe des Piloten ist es nun, das Flugzeug so zu steuern, dass es möglichst präzise auf einer Soll-Kurve, welche als Luftballonkette dargestellt wird, entlang fliegt und dadurch möglichst viele Ballons zum Platzen bringt. Hierfür erhält der Spieler Punkte. Je nach Spiellevel werden die vorgegebenen Flugkurven schwieriger und der Spieler muss zusätzlich dunklen Gewitterwolken spontan ausweichen.

Wird das Flugzeug unpräzise gesteuert, verfehlt der Patient also mit der Ist-Kurve die vorgegebene Soll-Kurve, so zerplatzen die Ballons nicht und er erhält am Ende des Spiels weniger Punkte. Das Spiel besteht aus verschiedenen Zyklen mit entweder eher gleichmäßigen, flachen Haltephasen oder mehreren schnell undulierenden Druckzyklen, die adaptiert an das Können des Patienten und die Anzahl der bereits absolvierten Trainingseinheiten individuell vorgegeben werden.

“Die Soll-Kurve beinhaltet trainingswissenschaftliche Erkenntnisse und setzt sich aus Haltephasen und schnell undulierenden Phasen zusammen.”

Dr. T. S. Weber-Spickschen

 

High-Score verbessern

Wenn das Flugzeug im Ziel ist, ist die Trainingseinheit beendet. Wie man dabei abgeschnitten hat, verrät die Punktzahl, die am Ende des Spiels in einer detaillierten Auswertung dargestellt wird. Die erzielte Punktzahl ergibt sich aus den Faktoren Schlagkraft, Flugperformance und Turbulenzen. Die Punktzahl der Schlagkraft entspricht der im „Hau den Lukas“ ermittelten aktuellen Maximalkraft. Die Flugperformance ergibt sich aus der prozentualen Abweichung des Fluges von der geforderten Soll-Kurve. Bei Turbulenzen werden dem Spieler Punkte abgezogen, wenn er während des Fluges unzureichend den Gewitterwolken ausgewichen ist.

Ein persönlicher Highscore zeigt, wie gut die aktuelle Leistung verglichen mit anderen Tagen war. Je länger eine Knieoperation also zurück liegt, desto höher kann der persönliche Highscore steigen und damit die Motivation zum Training lange aufrechterhalten werden.

Therapeutenmodus

Während der Spielphasen wird die Krafteinwirkung ausgewertet, per Bluetooth an das Tablet und die Software übermittelt und dort in Echtzeit dargestellt und analysiert. Dadurch hat der Patient jederzeit Zugriff auf seine persönlichen Trainingsdaten. Er kann in verschiedenen Menüs die Entwicklung seiner Maximalkraft, seiner Ansteuerungspräzision und seiner Punktzahlen als Zahlenwerte und als grafische Darstellung einsehen.