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GenuSport - Studien über Knieoperationen

Studien zum GenuSport Knietrainer

Der GenuSport Knietrainer wurde in verschiedenen unabhängigen Studien auf seine Wirksamkeit untersucht. Die Autoren der Studien arbeiten an renommierten Instituten wie der Medizinischen Hochschule Hannover oder der Charité in Berlin.
Auf dieser Seite finden Sie Auszüge aus den Studien sowie weiterführende Links zu entweder den Vollständigen Publikationen oder den Webseiten, auf denen die vollständigen Studien erworben werden können.


In der Knee Surgery, Sports Traumatology, Arthroscopyeiner (KSSTA), der weltweit renommiertesten internationalen Fachzeitschrift, ist eine Publikation erschienen welche belegt, dass „die Verwendung eines App-basierten, Feedback gesteuerten aktiven Muskeltrainingsprogramm […] die klinischen Ergebnisse nach TKA, […] verbessern sowie Schmerzen lindern“ kann.

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Verbesserte früh-Ergebnisse nach TKA durch ein App-basiertes aktives Muskeltrainingsprogramm mit einer zufällig gewählten, kontrollierten Studiengruppe

Original-Titel: Improved early outcome after TKA through an app-based active
muscle training programme—a randomized-controlled trial
Autoren: Sebastian Hardt, Matthias R. G. Schulz, Tilman Pfitzner, Georgi Wassilew, Hauke Horstmann, 
Emmanouil Liodakis, Thomas Sanjay WeberSpickschen
Received: 30 August 2017 / Accepted: 20 March 2018
Vollständige Studie:

Zweck: Zweck dieser prospektiven, randomisierten, kontrollierten Studie (RCT) war es herauszufinden, ob die Verwendung eines App-basierten Feedback gesteuerten aktiven Muskeltrainingsprogramms das Ergebnis in der unmittelbaren postoperativen Phase nach Knie-TEP (TKA) verbesern kann.

Methodik: Sechzig Patienten mit einem durchschnittlichen Alter von 65,9 Jahren (Bereich: 45-84), die auf primäre TKA gewartet haben, wurden in je eine Steuer- und Trainingsgruppe randomisiert. Beide Gruppen folgten einem identischen postoperativen Verlauf. Darüber hinaus führte die Trainingsgruppe postoperativ mehrmals täglich ein aktives App-basiertes Feedback gesteuertes Muskeltrainingsprogramm durch. Die gemessenen Ergebnisse waren Maßnahmen des aktiven und passiven Bewegungsbereich (ROM), Schmerzen in Ruhe und in Bewegung, Kraft zur Kniestreckung, die durchgeführten „Up and Go“, 10-m-Gehtest, 30-s-Stuhl Standtest, Knieverletzung und Osteoarthritis Outcome Score (KOOS), Knee Society Score (KSS) und klinische Daten.

Ergebnis: Die Trainingsgruppe hat durchschnittlich 18,4 Trainings durchgeführt, welche zu einer signifikant höheren ROM, weniger Schmerzen in Ruhe und in Bewegung, eine höhere Festigkeit und signifikant höhere funktionellen Scores geführt hat. Mehr Training hat mit einem besseren Ergebnis korreliert.

Fazit: Die Verwendung eines App-basierten, Feedback gesteuerten aktiven Muskeltrainingsprogramm kann die klinischen Ergebnisse nach TKA, insbesondere den ROM, verbessern sowie Schmerzen lindern. Klinisch relevant ist, dass das Trainingsprogramm als eine Alternative zur kontinuierlichen passiven Bewegung nach Knie-TEP in Betracht gezogen werden könnte.

Level of Evidence: II

© European Society of Sports Traumatology, Knee Surgery, Arthroscopy (ESSKA) 2018


Im April 2018 veröffentlichte das anerkannte Assistive Technology – The Official Journal of RESNA eine Studie, in der „die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit eines neuen Knietrainingsgerätes (KT) unter standardisierten Laborbedingungen“ mit dem Ergebnis untersucht wurde, „dass das KT präzise und reproduzierbare Werte liefert […].“

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Die Bestimmung der Validierung eines App-basierten Knietrainingsgerätes

Original Titel: „The determination of the validity of an application-based knee-training device“

Erschienen in „Assistive Technology The Official Journal of RESNA
online veröffentlicht am 10. April 2018

Vollständige Studie erhältlich unter www.tandfonline.com.

Autoren:
Horstmann, H. (Universitätsklinik für Orthopädie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover)
Krost, E. (Institut für Sportmedizin und Unfallchirurgischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover, Hannover)
Welke, B. (Labor für Biomechanik und Biomaterialien, Orthopädische Klinik, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover)
Kerling, A. (Institut für Sportmedizin und Unfallchirurgischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover, Hannover)
Hanke, A. (Institut für Sportmedizin und Unfallchirurgischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover, Hannover)
Jakubowitz, E. (Labor für Biomechanik und Biomaterialien, Orthopädische Klinik, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover)
Weber-Spickschen, TS. (Institut für Sportmedizin und Unfallchirurgischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover, Hannover)

Abstrakt

Die Ziele der Knie Rehabilitation sind, den Bewegungsbereich und den Muskelstatus zu verbessern. Das Ziel der Studie war es, die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit eines neuen Knietrainingsgerätes (KT) unter standardisierten Laborbedingungen zu untersuchen.

Zwei App-basierte Software-Programme, eines zur Messung der Maximal-Kraft und das andere zur Messung der Verbesserung der Koordination der Nutzer, wurden entwickelt, um während der Übungen auf einem Tablet-PC verwendet zu werden. Das KT wird unter die Kniekehle gelegt und ist drahtlos per Funk mit dem Tablet-PC verbunden.

Das KT wurde für 20 Intervalle von je 15 Sekunden (s) im Bereich zwischen 0-350 Newton (N)geladen. Die Zeitintervalle wurden gewählt, um ausreichend richtige Messungen mit genauen Ergebnisse zu erhalten. Darüber hinaus wurde eine kontinuierliche 300-s-Messung durchgeführt. Die Druckmesswerte wurden durch ein servohydraulisches System entwickelt und als Referenzwerte verwendet. Die KT Ergebnisse wurden mit den Referenzwerten verglichen um seine Genauigkeit zu beurteilen. Darüber hinaus wurde das KT auf einer Kraftmessplatte in einer realitätsnahen Messung getestet.

Basierend auf den Bland-Altman Messpunkten betrug die mittlere Differenz zwischen dem KT und der Maschinenwerkstoffprüfung -0.63 N (0,4%), zwischen dem KT und der Kraftmessplattform -0.11 N (0,7%), was die Genauigkeit des Ergebnisses beweist. Laborversuche bestätigen, dass das KT präzise und reproduzierbare Werte liefert, die die Basis für klinische Studien stellen können.


Im The Open Medical Informatics Journal wurde eine Studie veröffentlicht, in der „Probanden […] ihre Erfahrungen mit dem Gerät entweder als ausgezeichnet oder sehr gut [bewerten] und […] zu[stimmen], dass das Gerät zum Fortschritt des Knierehabilitationstrainings motivieren und dieses dokumentieren kann.“

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Spaß bei der Knie Rehabilitation: Machbarkeit und Akzeptanz-Erprobung eines neuen Android-basierten Trainingsgerät.

Original Titel: „Fun During Knee Rehabilitation: Feasibility and Acceptability Testing of a New Android-Based Training Device.“

Erschienen in „The Open Medical Informatics Journal
online veröffentlicht am 10. April 2018

Vollständige Studie erhältlich unter www.ncbi.nlm.nih.gov.

Autoren:
Weber-Spickschen, TS.
Colcuc, C.
Hanke, A.
Clausen, JD.
James, PA.
Horstmann, H.
Alle: Institut für Sportmedizin und Unfallchirurgischen Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover.

Zweck:Die Ausgangsziele der Rehabilitation nach Knieverletzungen und -operationen sind die volle Kniestreckung zu erreichen und den Quadrizeps-Muskel zu aktivieren. Als Ergänzung zu regelmäßiger Physiotherapie wurde ein Android-basiertes Knietrainingsgerät so konzipiert, um Patienten dabei zu Unterstützen, diese Ziele zu erreichen und die Einhaltung des Trainings (die Compliance) in der frühen Rehabilitationsphase zu verbessern. Dieses Knietrainingsgerät kombiniert Spaß an einem Computerspiel mit Muskeltraining oder Rehabilitation. Unser Ziel war es, die Machbarkeit und Akzeptanz dieses neuen Geräts zu testen.

Methodik: 50 freiwillig Probanden haben sich eingeschrieben, um das Computerspiel gestützte Gerät zu testen. Der erste Teil des Spiels war das Hau-den-Lukas-Spiel, bei dem die maximale Kniestreckungskraft gemessen wurde. Der zweite Teil des Spiel bezieht die Quadrizeps Muskelkraft mit ein, indem ein simuliertes Flugzeug gesteuert wird. Dies geschiet, um die Genauigkeit der Muskelaktivierung aufzuzeichnen. Die Probanden bewerteten dieses Spiel durch das Ausfüllen eines simplen Fragebogens.

Ergebnis: Während der Nutzung ist kein technisches Problem aufgetreten. Keine Probanden klagten über irgendwelche Beschwerden nach der Verwendung dieses Geräts. Messungen einschließlich der maximalen Kniestreckungskraft sowie der Knie- Muskelaktivierung und -kontrolle wurden erfolgreich aufgezeichnet. Die Probanden bewerteten ihre Erfahrungen mit dem Gerät entweder als ausgezeichnet oder sehr gut und stimmten zu, dass das Gerät zum Fortschritt des Knierehabilitationstrainings motivieren und dieses dokumentieren kann.

Fazit: So weit uns bekannt ist, ist dies das erste Android-basiertes Gerät, welches für ein schnelles Knie Reha-Training zur Verfügung steht. Alle Probanden gaben ein sehr positives Feedback zu diesem Computerspiel gestützten Knietrainer.